Kapuzinerkresse: Natürliches Antibiotikum – Essig und Tinktur selber machen

by wildemoehre

Ich genieße es gerade richtig, dass in unserem Garten einige Kräuter immer noch so sprießen, auch wenn es langsam herbstlich wird. Die Kapuzinerkresse zum Beispiel, sie wuchert und wuchert. Von ihr hat man richtig lange etwas. Ohne müde zu werden, produziert sie eifrig immer wieder neue Blätter, Blüten und Früchte. Da bleibt neben dem, was direkt, sofort und frisch in der Küche verarbeitet wird, noch genug für die Konservierung übrig. 

Kapuzinerkresse kann generell bei bakteriellen Infektionen hilfreich sein, z.B. bei Entzündungen der Harnwege, sowohl bei Frauen als auch bei Männern oder bei bakteriellen Hautinfektionen. Darüber hinaus ist die Kapuzinerkresse gesund für den Magen und den Darm, hemmt die Vermehrung von Problemkeimen, von Viren und Pilzen, sogar von einigen Hefestämmen der Candidagruppe.

Die antibiotische Wirkung der Kapuzinerkresse ist auf ätherische Öle und Senföle zurückzuführen. Sie enthält zudem reichlich Vitamin C.

Mit Kräuteressigen lassen sich leicht und schnell Pflanzen konservieren

Kräuteressige

Mit Kräutern aromatisierte Essige sind ganz schnell selbst gemacht. Eine tolle Variante also, wenn man mehr Kräuter im Garten oder auf dem Balkon hat, als man gerade frisch in der Küche verwerten kann und nicht viel Zeit für die Konservierung und Verarbeitung aufwenden möchte. Für einen Kräuteressig können fast alle Gartenkräuter und auch Blüten und Früchte eingelegt werden. Wichtig ist, dass ihr einen hochwertigen Essig verwendet. Wein- und Apfelessig eignen sich besonders gut. Der Essig sollte mindestens 5 Prozent Säure enthalten. Insbesondere Apfelessig ist sehr gesund. Er enthält wichtige Enzyme und Mineralstoffe, er fördert die Verdauung, hilft bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels und des Cholesterins und er wirkt gegen Pilze, Bakterien und Parasiten. Viele kennen ihn auch als Spülung, die das Haar glänzend und weich macht. Um in den Genuss dieser positiven Eigenschaften zu kommen, solltet ihr beim Kauf darauf achten, dass ihr einen guten, naturtrüben und unpasteurisierten Bio-Apfelessig nehmt. So ein Kräuteressig ist in einer hübschen Flasche und verziert mit einem Band und Etikett immer auch ein schönes Geschenk und Mitbringsel.

Die Blätter und Blüten der Kapuzinerkresse enthalten Scharfstoffe. Das macht sie nicht nur lecker, sondern auch heilsam und immunstärkend.

Ursprünglich wurde die aus Südamerika stammende Pflanze als Ziergewächs zu uns gebracht. Es gibt Kapuzinerkressen mit orangen, gelben und roten Blüten. 

Kapuzinerkresse-Essig

Nicht nur kulinarisch nutzbar, auch heilkräftig!

Ein Essig aus Kapuzinerkresseblättern und -blüten ist aus vielen Gründen toll.

Der Essig bekommt durch die Blüten eine kräftig orange Farbe, das sieht wirklich hübsch aus. In ein hübsches Fläschchen abgefüllt ist er ein schönes Geschenk und ein lieber Gruß aus der Küche.  Der leicht scharfe Kressegeschmack überträgt sich fein auf den Essig. Damit eignet er sich wunderbar für Garten- und Blattsalate und gibt dem Salatdressing eine besondere Note. Wenn man die Früchte der Kapuzinerkresse mit in den Essig gibt, erhält man kapernähnliche Antipasti.

Mit dem Essig hat man aber ganz nebenbei auch noch ein tolles volksheilkundliches Hausmittel im Schränkchen stehen.

Bei diesem Rezept verbinden sich die antibiotischen Eigenschaften von Essig und Kapuzinerkresse. Seit jeher wird Essig als Antibiotikum verwendet, denn er wirkt gegen Bakterien, Pilze und Parasiten.

Sogar für eine Haarspülung bei strapaziertem, schuppigen oder fettigem Haar kann der Essig verwendet werden.

Die runden Blätter mit der in der im Mittelpunkt angewachsenen Stängel sind charakteristisch. Sie beschatten den Boden und schützen ihn damit vor Austrocknung. Eine Strategie der Pflanze, auch bei Hitze und Trockenheit überlebensfähig zu sein.
Die Blätter der Kapuzinerkresse haben eine raue Oberfläche, denn sie sind mit Noppen aus feinsten Wachskristalloiden besetzt. An diesen bleibt kein Schmutz haften, man nennt das "Lotuseffekt".

Möchte man von der heilkräftigen Wirkung profitieren, besser die Kapuzinerkresse nicht trocknen!

Die Kapuzinerkresse ist pflegeleicht und wächst praktisch in jedem Garten. Sie ist auch für den Kübel und den Balkonkasten gut geeignet. Im Garten und auf dem Balkon liefert sie uns ständig frische, essbare Dekoblüten. Die frischen Blätter kann man in den Salat und als Würze an Speisen geben. Will man die Wirkkraft der Kapuzinerkresse konservieren, sollte man auf Methoden wie Essig und Tinktur zurückgreifen. Getrocknet ist das Kraut, wie auch der Bärlauch, praktisch wertlos, denn die Wirkstoffe gehen beim Trocknen verloren. Dennoch ist getrockneter Bärlauch häufig Bestandteil verschiedener Würzmischungen. Wer möchte, kann natürlich auch Kapuzinerkresse in getrocknete Würzmischungen hinein geben. Jedoch bleibt leider auch vom Geschmack beim Trocknen nicht viel übrig.

Rezept: Kapuzinerkresseessig

Kapuzinerkresse-Essig

Langsam wird’s draußen herbstlich. Die Kapuzinerkresse besticht weiterhin mit ihren herrlich leuchtenden Blüten und lässt sich jetzt noch ganz einfach und schnell konservieren. Das Ergebnis ist nicht nur lecker, sondern auch heilsam und das Immunsystem kräftigend. In meinem Blog findet ihr Rezepte und Tipps […]

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Zutaten

  • 1 Handvoll Blüten
  • 1 Handvoll Blätter
  • 0,5 Liter Wein- oder Apfelessig. Wenn man den Essig auch als “Heil- und Haarpflegeessig” verwenden möchte, eignet sich Apfelessig besonders gut. Möchte man Kapern, bietet es sich an, gleich die doppelte Menge (1 Liter) Essig anzusetzen.
  • ggf. Früchte der Kapuzinerkresse für Kapern

Und so geht’s

  • Die Blätter und Blüten mit einem scharfen Küchenmesser oder einer Kräuterschere klein schneiden und gemeinsam mit den Blüten locker in ein sauberes Schraubglas füllen.
  • Mit Essig aufgießen und 14 Tage bei Raumtemperatur und lichtgeschützt extrahieren, täglich schwenken.
  • Abseihen und in eine sterile Flasche abfüllen.

 

Variante mit “Essig-Kapern”:

  • Wenn gewünscht, können nun die Früchte in den Essig gegeben werden. Praktisch ist, die Früchte in ein Schraubglas zu geben, mit einem Teil des Essigs zu übergießen und den restlichen Essig separat in einer Flasche aufzubewahren.
  • Nach einigen Wochen sind die Früchte im Essig weich und zu einer leicht pfeffrigen und kapernähnlichen Beilage geworden.

Kurz notiert

Haltbarkeit: 1 Jahr; Anwendung: Immunstärkende, darmregulierende Kur: 15 Minuten vor dem Frühstück 2 Teelöffel Essig verdünnt in einem Glas lauwarmem Wasser trinken. Akute Infektionen, z.B. der Harn- oder Atemwege: Zweimal täglich 3 TL in warmem Wasser verdünnt, jeweils vor dem Frühstück und nach dem Mittagessen. Äußerlich, z.B. bei bakteriellen Hautinfektionen: 1 EL Kapuzinerkresse-Essig mit 100 ml Wasser mischen, ein Tuch darin tränken und auflegen. Zusätzlich innerlich anwenden. Ggf. mit dem Arzt Rücksprache halten. Gurgellösung zur Entgiftung der Mundschleimhaut, Mundspülung, Zahnfleischpflege, bei Halsentzündungen, Entzündungen im Mund- und Rachenraum: 2 TL Essig in einem Glas Wasser lösen. Haarspülung: 3 EL Kräuterauszug mit 1 Liter lauwarmem Wasser mischen und das Haar damit spülen. Als Zutat von Salatdressings; zuletzt geändert: 16.01.2021

 

Kapuzinerkresseessig ist nicht nur lecker im Salat, er ist auch heilsam und pflegend.
Für eine Tinktur werden eigentlich die Kapuzinerkresseblätter verwendet. Ich habe trotzdem auch einige Knospen, Blüten und Früchte hinzu gegeben, um die Wirkstoffe aus allen Pflanzenteilen herauszuziehen.

Ganz nebenbei lassen sich auch hübsche Gewürzsträußchen aus der Kapuzinerkresse binden, sie dürfen dann direkt und ganz frisch in den Salat.

Kapuzinerkressetinktur

Eine Tinktur wird in der Volksheilkunde zur Stärkung der Gesundheit und als sanftes Heilmittel verwendet. Die Wirkstoffe der Pflanze werden durch den Alkohol herausgezogen und gehen in gelöster Form in den Alkohol über. Eine Tinktur aus frischen Kräutern wird in der Regel aus einem Teil Pflanzenteilen und zwei Teilen Auszugsmittel (Alkohol) hergestellt.

Die Kapuzinerkressetinktur wird aufgrund ihrer antibiotischen Eigenschaften bei bakteriellen Infektionen, beispielsweise bei Harnwegsinfekten eingenommen.

Auch bei Hautinfektionen kann sie sich als nützlich erweisen und äußerlich verdünnt mit abgekochtem, abgekühltem Wasser für Waschungen, Kompressen und Umschläge verwendet werden  (1-2 TL auf 250 ml Wasser).  Eine zeitgleiche innerliche Einnahme kann die Wirkung unterstützen. Im Zweifel sollte die Anwendung mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden.

Aufgrund der entzündungshemmenden Wirkung der Kapuzinerkresse kann die Tinktur auch bei Infektionen der Atemwege (Bronchitis), Mandelentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung und Nierenentzündung hilfreich sein. 

Von der Tinktur können Erwachsene dreimal täglich, je nach Konstitution 15 bis 30 Tropfen, verdünnt in einem Glas lauwarmem Wasser einnehmen. 

Die Tinktur soll nicht länger als vier bis maximal sechs Wochen eingenommen werden und eignet sich nicht für Säuglinge, Kleinkinder und Menschen Magen- und Darmgeschwüren oder Nierenerkrankungen. Für Kinder empfiehlt das ÖAB (Österreichisches Arzneibuch) grundsätzlich für Tinkturen als Kinderdosis 5% der Erwachsenendosis pro Lebensjahr. Das ist sozusagen eine allgemeine Orientierungsregel. Bei Unsicherheit solltet ihr einen Arzt befragen.

Noch eine Konservierungsvariante fürs Medizinschränkchen: Gut vorgesorgt für den Winter mit der Kapuzinerkressetinktur.

Kapuzinerkressetinktur - so wird's gemacht:

Zutaten

  • 1 gut verschließbares Gefäß für die Mazeration
  • 1 lichtundurchlässige Tropfflasche (z.B. aus Braunglas in Apotheken erhältlich) zum Abfüllen
  • Frische Kapuzinerkresseblätter, wer mag, nimmt auch ein paar Knospen, Blüten und Früchte hinzu
  • 40-prozentiger Alkohol

Die Pflanzenteile mit einem scharfen Küchenmesser oder einer Kräuterschere klein schneiden und locker in ein gut verschließbares Glas füllen. Dann mit 40-prozentigem Alkohol auffüllen. Das Volumen-Verhältnis von Pflanzenmaterial zu Alkohol soll bei frisch verwendeten Pflanzen in etwa ein Drittel Pflanzen zu zwei Drittel Alkohol betragen. Ihr könnt zum Ausziehen entweder Ansatzalkohol oder Obstschnaps verwenden. Eine Alternative ist sich Weingeist mit einem sehr hohen Ethanolgehalt aus der Apotheke zu besorgen und diesen mit Wasser auf den gewünschten Ethanolgehalt von 40 Prozent herunter verdünnen.

Die Tinktur wird nun gut verschlossen und bei Zimmertemperatur eine Woche aufbewahrt und täglich geschüttelt, das ist wirklich wichtig. Nach Ablauf dieser Zeit wird die Tinktur abgeseiht und in lichtundurchlässige Tropfflaschen abgefüllt. So kann sie nun an einem kühlen und dunklen Ort aufbewahrt werden.

Kleiner Exkurs: Der richtige Ethanolgehalt

Unterschiedliche Pflanzen enthalten auch unterschiedliche Inhaltsstoffe, z.B. ätherische Öle, Gerbstoffe oder Scharfstoffe, wie unsere Kapuzinerkresse. Je nachdem, welche Wirkstoffe ausgezogen werden sollen, sollte der Ansatzalkohol einen entsprechenden Ethanolgehalt haben. Bei ätherischen Ölen ist dieser beispielsweise viel höher anzusetzen, als bei Scharfstoffen, denn Scharfstoffe sind im Gegensatz zu ätherischen Ölen wasserlöslich. 

Weingeist aus der Apotheke mit hohem Ethanolgehalt kann individuell herunter verdünnt werden.

Hier eine kleine Übersicht verschiedener Pflanzeninhaltsstoffe und dem entsprechenden Ethanolgehalt:

Ätherische Öle: 50-70%

Bitterstoffe: 35-50%

Flavonoide: 35-50%

Gerbstoffe: 35-65%

Saponine: 20-35%

Scharfstoffe: 35-50%

Schleimstoffe: 18-30%

Wem dies zu kompliziert ist, der hält sich einfach an die Faustregel mindestens 40% und maximal 70%. 

Runterverdünnung von hochprozentigem Alkohol

Um beispielsweise 100 ml 40-prozentigen Alkohol zu erhalten, wenn ich als Ausgangslösung einen Weingeist mit 96,3% Ethanol habe, muss ich 61,16 g Wasser zu 33,64 g meines Weingeistes geben. Errechnen könnt ihr dies mit Hilfe von Ethanolrechnern, wie diesem: https://www.ptaheute.de/labor-rezeptur/ethanolrechner/

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, euch einen Kepuzinerkresse-Vorrat für den Winter anzulegen… husch husch in den Garten. Ich wünsche euch viel Freude beim Konservieren.

Alles Liebe!

Eure Wilde Möhre

Disclaimer! Wenn man selber Wildpflanzen sammelt und diese nutzt, muss man in der Lage sein, die Pflanze zu hundert Prozent sicher zu erkennen. Bei Unsicherheit ist von der Nutzung unbedingt abzusehen! Die auf dieser Seite zur Verfügung gestellten Informationen sind sorgfältig zusammengetragen und recherchiert. Dennoch übernimmt der Anbieter dieser Webseite keine Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Seiten und Inhalte. Die vorgestellten Hausmittel und Rezepturen ersetzen nicht den Arztbesuch. Die Anwendung bei Babies, Kleinkindern, Kindern, Schwangeren und Menschen mit Bluthochdruck sollte in jedem Fall unter ärztlicher Begleitung bzw. nur mit vorheriger Abklärung durch einen Arzt erfolgen. Bei unklaren, schweren, akuten und anhaltenden Gesundheitsbeschwerden reichen Hausmittel nicht aus und es sollte ein Arzt konsultiert werden. Das Nachmachen der Rezepturen und die Anwendung der Tipps geschieht auf eigene Verantwortung.

zuletzt geändert am 16.01.2021

Fotos: ©Silja Parke; ©Andreas Thomasser

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4 comments

Bibi 22. Juli 2020 - 21:55

Vielen Dank für diese tolle Zusammenstellung!
Wir haben auch sehr viel Kapuzinerkresse im Garten, haben uns aber bisher nur an den schönen Blüten und gelegentlich an einer Würzung von Salaten erfreut. Dass die Pflanze auch eine sehr heilsame Wirkung hat, wussten wir zwar… aber ausprobiert haben wir das Ganze noch nicht. Jetzt werde ich aber auf alle Fälle mal eine Tinktur nach dem hier beschriebenen Rezept ansetzen. Danke, für diese tolle Aufbereitung des Themas… genau danach hatte ich gesucht 🙂

Herzliche Grüße,
Bibi

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wildemoehre 27. Juli 2020 - 10:44

Liebe Bibi, das freut mich wirklich sehr, dass du hier die passenden Informationen finden konntest und deine Kapuzinerkresse jetzt zu einer Tinktur verarbeiten wirst. Sie wuchert ja meistens so in den Gärten, dass es gar nicht auffällt, wenn man ihr ein paar Blätter wegnimmt. 🙂 Un das Schöne… sie sät sich selbst aus und kommt jedes Jahr wieder, ohne dass man etwas dafür tun muss. Bei mir wird sie jedes Jahr zum Essig verarbeitet. Das ist mein persönliches Kapuzinerkresse-Lieblingsrezept. 🙂 Den setze ich inzwischen nicht nur mit Blüten, sondern auch mit Blättern an und nehme ihn morgens mit einem Glas warmen Wasser zur Immunstärkung ein. Alles Liebe von der Wilden Möhre Silja!

Reply
Sandrita 15. Dezember 2020 - 19:27

Danke für die ausführliche Info und den Zusatzerklärungen. Hatte ich bisher so noch nirgendwo gelesen. Ich bin tatsächlich gleich in den Garten und hab was mit Obstbrand 38% angesetzt. Ist zwar etwas weniger, müsste aber nach der Aufstellung so auch gehen. Den Essig werde ich auch versuchen. Bin gespannt, wie es wirkt.

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wildemoehre 20. Dezember 2020 - 13:15

Oh, es ist mir eine Freude! Ja, 38% geht auf jeden Fall! Viel Freude mit der Kapuzinerkresse und ich bin gespannt, wie dir die Tinkturen gefallen. 🙂 Alles Liebe! Silja

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